Vergelt's Gott, Heiliger Vater!

Veröffentlicht auf von Bonaventura





Seine Heiligkeit Papst Benedictus XVI.


Mit großer Freude und Dankbarkeit habe ich heute von der Aufhebung der Exkommunikationen der vier Weihbischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. erfahren. Das dürfte zumindest ein wenig Balsam auf die Seele der Priesterbruderschaft sein, die seit mehr als 30 Jahren so segensreich auf der ganzen Welt wirkt und die katholische Lehre rein und unversehrt bewahrt hat.

Es ehrt Seine Heiligkeit Papst Benedictus XVI., dass er sich um die Aussöhnung mit denen bemüht, die Jahrzehnte lang nichts anderes getan haben, als durch Bewahrung der Tradition der Zerstörung der heiligen katholischen Kirche zu trotzen. Denn nicht durch Anbiederung an protestantische Schismatiker oder an die falschen Religionen lässt sich die Kirche wieder auferbauen, sondern durch die Rückkehr zum vollen katholischen Glauben in Theorie und Praxis.

Ich wünsche unserem Heiligen Vater noch ein langes Leben in körperlicher und geistiger Gesundheit, auf dass er weiterhin segensreich wirken und die Erneuerung der katholischen Kirche aus der Tradition heraus weiter vorantreiben möge!






Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre

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M
nachhilfestunden in philosophie :-)
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B
<br /> Genau das, meine liebe Kommentatorin!<br /> <br /> <br />
M
Die Aussagen haben vielleicht mit der Exkommunikation nichts zu tun, dennoch hätte man genauer darauf achten müssen, was für Perösnlichkeiten diese Leute sind. Und die Pisubruderschaft hat den Ruf grundsätzlich latent antisemitisch zu, also nciht beschränkt auf ein paar "schwarze Schafe". Dass die Holocaustleugnung kein kirchenrechtlicher Straftatbestand, ist ein derzeit häufig vorgebrachtes und in meinen Augen vollkommen unhaltbares Argument, da es hier nicht um reine Kirchenbelange geht sondern um einen Teil der europäischen Geschichte, der alle etwas angeht und auch etwas über die Haltung der Kirche dazu geht. Gerade darum, war es so vonnöten, eine klare Haltung von der Kirche und ihrem Oberhaupt einzufordern! Das Oberhaupt der Kirche ist halt auch ein politischer Funktionsträger, das ist "halt einfach so" und muss in Verantwortung handeln. Und wenn er das nicht kann, sollte der Vatikan um "Pannen" zu vermeiden, einen Beraterstab damit betrauen, Hintergründe nachzuforschen und ein bisschen auf die Außenwirkung obacht zu geben, z.b. dass Kardinal Ratzinger als Kardinal noch in der "Aula", welche eine eindeutig rechtsextreme Zeitschrift ist, publiziert wurde(1998)- das gereicht wohl wieder zu großen medialen Aufruhr.<br /> <br /> Das Judentum sei eine falsche Religion. So intelligent der Autor dieses Blogs auch sein mag, so unnötig und würdelos sind derartig blanke Provokationen. Ohne das Judentum gäbe es gar kein Christentum, geschweige einen Katholizismus, zum ersten, Zum zweiten, mit bloßer Abgrenzung von anderen ist auch noch kein Konflikt gewonnen. Das Konzil billigt, ohne genau den Grad zu bestimmen, allen religiösen Traditionen eine Bedeutung zu, indem es sagt, dass man Wahres und Heiliges in ihnen fände. Wer den Menschen als sozial-kulturelles Wesen anerkennt, kommt um diese Folgerung sowieso nicht herum. Die Problematik der Pluralität von Religionen und Wahrheitsansprüchen wird bleiben, auch wenn manche ewiggestrige Träumer im 21. Jahrhundert noch gerne in den Jahrhunderten zuvor schwelgen und von einer vermeintlich "objektiven Wahrheit" träumen. Diese katholische Kirche von der hier die Rede ist, ist keine die sich "gegen andere" durchsetzen muss. Machtkämpfe in einem politischen Sinn hat die Kirche immer wieder vorangetragen. Aber darin liegt sicher nicht der Heilsauftrag katholischen Kirche, wenn sie denn diesen Namen verdient.
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B
<br /> <br /> Die Behauptung, das Judentum sei eine falsche Religion, stellt keineswegs eine Provokation dar, sondern ist einfach die Konsequenz aus dem Dogma, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Das<br /> heißt, dass zwar Individuen, die nicht der katholischen Kirche angehören, gerettet werden können, aber nicht durch ihre Religion. Das Argument, dass es ohne das Judentum das Christentum nicht<br /> geben würde, ist nicht schlagkräftig, da es hier nur um das nachchristliche Judentum geht (die Juden des AT sind ja tatsächlich unsere älteren Brüder im Glauben). Zum Thema objektive Wahrheit:<br /> die Kommentatorin hält diejenigen, die an der Objektivität der Wahrheit festhalten, für ewiggestrige Träumer. Das ist ihr gutes Recht. Nur sei ihr angeraten, sich einmal ernsthaft mit dieser<br /> eminent philosophischen Frage zu beschäftigen und sich darüber klar zu werden, was die Folgen einer Leugnung der Objektivität der Wahrheit sind. Der Blogger ist gerne bereit, ihr Nachhilfestunden<br /> im Fach Philosophie zu erteilen!<br /> <br /> <br /> "Die Piusbruderschaft hat den Ruf, grundsätzlich latent antisemitisch zu (sein)" Es ist zu fragen, wer denn hier ruft. Doch wohl zumeist Personen, die liberalen kirchlichen Kreisen oder dem<br /> Umfeld des Zentralrats der deutschen Juden entstammen. Ob diese Personen imstande sind, ein richtiges Urteil über die Piusbruderschaft zu fällen, darf man getrost bezweifeln. Oder stehen diese<br /> Personen oder Gruppen etwa in Kontakt mit Mitgliedern der Bruderschaft?<br /> Die Medien, die über die Bruderschaft berichten sind auch alles andere als zuverlässig. Von all dem, was die deutschen Medien wochenlang über die Bruderschaft verbreitet haben, war nicht einmal<br /> ein Bruchteil wahr (spätestens als das ZDF über Kardinal [!] Lefebvre berichtet hat, musste der Blogger hemmungslos lachen!). Jeder, der die Bruderschaft vorschnell aburteilt, sollte sich zuerst<br /> eingehend mit ihr befassen, d.h. mit Priestern Kontakt aufnehmen und Gespräche führen, u.U. eine Messe besuchen, Bücher von Erzbischof Lefebvre lesen etc. Wer nicht so vorgeht, disqualifiziert<br /> sich selbst und beweist nur, dass es ihm nicht um die Wahrheit, sondern um eine Ideologie geht.<br /> <br /> <br /> <br />
M
Für die katholische Kirche beschämend ist so ein Akt, der mittlerweile als Lapsus bezeichnet wird und mit mangelnder Umsicht seitens der zuständigen Personen begründet wird. <br /> Den Wunsch des Papstes nach Einheit der Kirche kann man nachvollziehen, besonders aus Sicht des Papstes, der doch selbst bei Exkommunikation derselben federführend war. Doch die Wiederaufnahme Williamsons gereicht dem Vatikan und seinem internationalen Ansehen zum Nachteil; nicht nur seinem Ansehen, nein, eigentlich im Grunde seiner Glaubwürdigkeit und seinem Anspruch die eine wahre heilige apostolische Kirche zu verkörpern. Welches Zeichen wird denn gesetzt mit einer solchen Rehabilitierung? Nach jahrzehntelangen Bemühungen um ein besseres Verhältnis zu den Juden, deren Religion die Basis und das Fundament des Christentums darstellen, wird dies in einem Moment zunichte gemacht. Man soll nicht überdramatisieren, aber Handlungen eines Papstes haben Gewicht und Symbolcharakter. Kann man sich da einen „Fehler“ erlauben, wenn es gerade um vier Persönlichkeiten und um ein derart brisantes Thema geht? <br /> Eine andere Frage ist, was von diesem Schritt zu halten ist oder wie er interpretiert werden soll? Dass die bezeichneten Weihbischöfe die Lehrsätze des 2. Vatikanischen Konzils nicht annehmen werden, ist zu erwarten, denn nur dann ist eine endgültige Rehabilitierung getan. Ihnen die offene Hand zu bieten, ist möglicherweise in der öffentlichen Wahrnehmung ein Fehler, vielleicht aber auch ein dankenswerter Schritt, der eine Aussöhnung ermöglicht, damit auch sie im Geist der Zeit das Wesen des Christentums, das nicht exklusivistisch („falsche Religionen“) sein kann und den hohen Wert der Religionsfreiheit verneinen kann, wieder-erkennen und vertreten lernen.
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B
<br /> <br /> Williamsons Aussagen zur Shoa haben, wie ja bereits von vielen Seiten aus festgestellt wurde, mit der Rücknahme der Exkommunikation nichts zu tun. Die Leugnung der Shoa ist kein<br /> kirchenrechtlicher Straftatbestand.<br /> Das II. Vaticanum hat keine Lehrsätze definiert, Papst Paul VI. hat von seiner Unfehlbarkeit keinen Gebrauch gemacht. Also ist es auch legitim, an Texten des Konzils Kritik zu üben. Das ist z.B.<br /> dem Institut Bonus Pastor in Frankreich offiziell erlaubt, warum also nicht auch der FSSPX?<br /> Das Judentum und die anderen Religionen bleiben falsche Religionen, auch ein Konzil oder ein Papst kann daran nichts ändern. Es gibt nur eine Kirche, einen<br /> wahren Glauben und einen Heilsmittler. Wer das nicht anerkennt, ist nicht katholisch. So einfach ist das!<br /> <br /> <br /> <br />